Bio Salbeiblätter Salbei

Gewicht: 500 g
Produktinformationen "Bio Salbeiblätter Salbei"

 

Salbeiblätter, geschnitten
aus kontrolliert biologischem Anbau aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft (DE-ÖKO 039)

Synonyme:
Salviae Folium, Salvia Officinalis L., Salbei, Dalmatiner-Salbei, Echter Salbei, Edelsalbei, Gartensalbei, Königssalbei, Rauchsalbei, Scharlachkraut

Anwendung:
Zur inneren und äußeren Anwendung (Umschläge, Mundspülung)

Teeaufguss:
1 Teelöffel Salbeiblätter mit 250 ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen.

Sicherheitshinweis:
Immer mit kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.
Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.

Bitte beachten: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Abbildung vom gelieferten Produkt abweichen!  

Geschmack und Einordnung

Salbeiblätter besitzen ein kräftiges, unverwechselbares Geschmacksprofil. Ihr Aufguss schmeckt würzig, aromatisch und deutlich herb, begleitet von einer feinen Bitterkeit und leicht balsamischen bis kampferartigen Noten. Schon beim Zerreiben der Blätter tritt der typische intensive Salbeiduft hervor. Verantwortlich dafür ist vor allem das ätherische Öl, das den Charakter des Krautes wesentlich prägt.

In der Teeküche gehört Salbei zu den Kräutern, die bereits in vergleichsweise kleinen Mengen eine Mischung deutlich mitbestimmen können. Er lässt sich gut mit milderen Blättern, Blüten und würzigen Kräutern kombinieren und gibt Mischungen eine kräftige, mediterran anmutende Grundnote. Als Einzelaufguss wirkt Salbei geschmacklich geradlinig und intensiv. Wer ausgeprägt aromatische Kräutertees bevorzugt, findet in Salbeiblättern ein Kraut mit einem klar erkennbaren und lange nachklingenden Eigencharakter.


Herkunft und Hintergrund

Der Echte Salbei trägt den botanischen Namen Salvia officinalis L. und gehört zur Familie der Lippenblütler. Seine ursprüngliche Heimat liegt im südöstlichen Europa und im Mittelmeerraum, wobei insbesondere Dalmatien auf der Balkanhalbinsel als ursprüngliches Herkunftsgebiet gilt. Heute ist Salbei im gesamten Mittelmeergebiet weit verbreitet und wird darüber hinaus in zahlreichen Ländern kultiviert. Seine Vorliebe für sonnige, warme Standorte spiegelt die mediterrane Herkunft der Pflanze deutlich wider.

Botanisch wächst der Echte Salbei als ausdauernder Halbstrauch, dessen untere Pflanzenteile mit zunehmendem Alter verholzen. Er kann ungefähr 70 Zentimeter hoch werden. Besonders charakteristisch sind die relativ dicken, graugrünen Blätter mit ihrer fein strukturierten Oberfläche. Vor allem auf der Unterseite sind sie dicht behaart und wirken dadurch heller. In kleinen Drüsenstrukturen auf der Blattoberfläche befindet sich das ätherische Öl. Werden die Blätter zwischen den Fingern zerrieben, werden diese Strukturen verletzt und der typische intensive Salbeiduft wird unmittelbar freigesetzt.

Im Frühsommer erscheinen die meist blauen bis violetten Lippenblüten, die in lockeren Blütenständen angeordnet sind. Die typische Blütenform zeigt deutlich die botanische Verwandtschaft mit anderen bekannten Lippenblütlern wie Thymian, Rosmarin, Minze und Melisse. Für den Kräuterhandel stehen beim Echten Salbei jedoch vor allem die Blätter im Mittelpunkt. Sie werden nach der Ernte getrocknet und anschließend für unterschiedliche Verwendungsformen aufbereitet.

Salbei besitzt eine lange europäische Kulturgeschichte. Schon die botanische Bezeichnung Salvia officinalis verweist auf diese historische Bedeutung. Der Gattungsname Salvia wird vom lateinischen Wort salvus abgeleitet, das Begriffe wie gesund oder wohlbehalten umfasst. Aus diesem lateinischen Wortstamm entwickelte sich auch die deutsche Bezeichnung Salbei. Der Artname officinalis weist auf die historische Verwendung der Pflanze im Umfeld von Apotheken hin. Als Offizin wurde ursprünglich der Arbeits und Verkaufsraum einer Apotheke bezeichnet.

Über viele Generationen hinweg wurde Salbei nicht nur als Kräuterpflanze kultiviert, sondern auch als intensiv aromatisches Gewürz geschätzt. Sein kräftiger Geschmack machte ihn besonders in der mediterranen Küche zu einem charakteristischen Begleiter herzhafter Speisen. Durch den Anbau außerhalb seiner ursprünglichen Heimat verbreitete sich die Pflanze zunehmend in europäischen Kräuter und Hausgärten. Heute stammt ein Teil der getrockneten Salbeiblätter im Handel aus südosteuropäischen Anbaugebieten. Nach der Ernte ist eine sorgfältige Trocknung und Lagerung besonders wichtig, da das typische Aroma wesentlich von den flüchtigen Bestandteilen des ätherischen Öls geprägt wird.

Das Pflanzenstoffprofil der Salbeiblätter wird vor allem durch ätherisches Öl bestimmt. Zu seinen charakteristischen Bestandteilen gehören Thujon, 1,8 Cineol und Campher sowie weitere Monoterpene. Daneben enthalten Salbeiblätter bittere Diterpenverbindungen, Lamiaceen Gerbstoffe mit Rosmarinsäure sowie Flavonoide. Das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Stoffgruppen prägt den ausgeprägten Duft, die herbe Würze und den charakteristischen Geschmack des Salbeis.


Teemischungen nach Roland Draht

Im Buch Tee Therapie mit System gliedert Roland Draht seine Kräutermischungen nach verschiedenen Körperbereichen und Themenfeldern. Salbeiblätter tauchen innerhalb dieses Buchsystems in zahlreichen unterschiedlichen Rezepturen auf. Sie werden dabei mit Blüten, Wurzeln, anderen Blättern und aromatischen Kräutern kombiniert.

Ein Themenfeld im Buch ist Drüsen, Lymphe und Abwehr. Dort sind Salbeiblätter beispielsweise Bestandteil von Tee Nr. 41 und Tee Nr. 42. Beide Rezepturen verbinden Salbei innerhalb des im Buch beschriebenen Systems mit einer größeren Auswahl weiterer Kräuter und Pflanzenteile.

Ein weiteres Themenfeld von Tee Therapie mit System ist Lunge und Atmung. Auch dort finden sich Salbeiblätter, beispielsweise als Bestandteil von Tee Nr. 32. Diese Einordnung stammt ebenfalls aus dem Buchsystem und stellt keine eigenständige Aussage über einen gesundheitlichen Nutzen des einzelnen Krautes dar. Botanisch besitzen Salbeiblätter ein markantes Stoffprofil mit ätherischem Öl, unter anderem mit Thujon, 1,8 Cineol und Campher, sowie Rosmarinsäure, Diterpenverbindungen und Flavonoiden. Diese Zusammensetzung prägt vor allem die charakteristische Eigenart und das intensive Aroma der Blätter.


Qualität bei Kräuter & Wege

Bei Kräuter & Wege arbeiten wir mit unseren Kräutern in kleinen Chargen. Die Salbeiblätter werden sorgfältig geprüft und anschließend von Hand abgefüllt. Dabei achten wir auf ein sauberes Pflanzenmaterial und eine schonende Handhabung der aromatischen Blätter. Nach der Abfüllung wird der Salbei aromaschonend und lichtgeschützt verpackt, sauber etikettiert und sorgfältig für einen sicheren Versand vorbereitet.

Auch das verwendete Wasser beeinflusst, wie sich die kräftigen und feineren Geschmacksnoten eines Kräuteraufgusses entfalten. Gerade bei einem aromatisch ausgeprägten Kraut wie Salbei lohnt es sich, auf geschmacklich angenehmes Wasser zu achten. Ergänzend zu unseren Kräutern führen wir deshalb auch Wasserfilter sowie Produkte zur Wasserbelebung. So lassen sich sorgfältig ausgewählte Kräuter und die Qualität des verwendeten Wassers sinnvoll miteinander verbinden.

Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information über Lebensmittel und deren traditionelle Verwendung. Es handelt sich nicht um Heilaussagen im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) und nicht um gesundheitsbezogene Angaben gemäß der EU-Health-Claims-Verordnung (VO (EG) Nr. 1924/2006). Die beschriebenen Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Heilberufler.

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  Kamillenblüten, ganz aus kontrolliert biologischem Anbau aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft (DE-ÖKO 039) Synonyme:Chamomillae Flores, Matricaria Chamomilla L., Kamille, Feldkamille, Große Gartenkamille Anwendungen: Zur äußeren und inneren Anwendung. Für ein Dampfbad wird eine Handvoll Kamillenblüten in einer Schüssel mit 1l kochendem Wasser übergossen, 5-10 Minuten mit einem Handtuch abgedeckt inhalieren. Teeaufguss: 2 Teelöffel Kamillenblüten mit 250 ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Sicherheitshinweis: Immer mit kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel. Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Bitte beachten: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Abbildung vom gelieferten Produkt abweichen.   Geschmack und Einordnung Kamillenblüten gehören zu den milden, aromatischen Kräutern der klassischen Teeküche. Ihr Duft ist blumig, warm und leicht süßlich, mit einer feinen apfelartigen Note. Im Aufguss zeigt Kamille einen weichen, runden Geschmack, der von zarten Blütenaromen und einer dezenten krautigen Grundlage getragen wird. Je nach Ziehzeit kann eine sehr leichte herbe Nuance hinzukommen, ohne dass der Tee schwer wirkt. Als Einzelkraut ist Kamille angenehm zugänglich und auch in Mischungen vielseitig einsetzbar. Sie verbindet sich gut mit Fenchel, Melisse, Pfefferminze, Lavendel, Süßholzwurzel, Schafgarbe oder Hagebutte. In der Teeküche wird sie häufig dort eingesetzt, wo ein harmonischer, blumiger und weicher Grundton gefragt ist. Kamillenblüten geben Mischungen eine vertraute, helle und ausgewogene Ausrichtung. Herkunft und Hintergrund Kamillenblüten stammen von der Echten Kamille, botanisch Matricaria chamomilla, auch Matricaria recutita genannt. Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine einjährige, krautige Art mit fein gefiederten Blättern und den typischen Blütenköpfchen aus gelben Röhrenblüten und weißen Zungenblüten. Ein wichtiges botanisches Merkmal ist der kegelförmig gewölbte, hohle Blütenboden. Er hilft, die Echte Kamille von ähnlich aussehenden Pflanzen zu unterscheiden. Die Echte Kamille ist in Europa und Teilen Westasiens heimisch und wurde durch Anbau und Verwilderung in vielen weiteren Regionen verbreitet. Sie wächst bevorzugt an sonnigen, offenen Standorten, etwa an Ackerrändern, Wegen, Ruderalflächen und auf lockeren Böden. Ihre Blütezeit reicht meist vom späten Frühjahr bis in den Sommer. Für die Teeküche werden vor allem die vollständig entwickelten Blütenköpfchen verwendet. Der Name Kamille geht sprachgeschichtlich auf Begriffe zurück, die mit Erde und Apfel verbunden werden. Das passt gut zur Pflanze, denn frische Kamillenblüten besitzen einen feinen, apfelartigen Duft. Auch der botanische Name Matricaria hat eine lange Geschichte und verweist auf ältere Pflanzenbezeichnungen. Im Handel haben sich unterschiedliche lateinische Bezeichnungen erhalten. Für getrocknete Kamillenblüten sind Chamomillae flores und Matricariae flos gebräuchlich. Kamille zählt zu den traditionsreichsten europäischen Kräutern. Sie wurde über viele Generationen in Hausgärten, Klostergärten und im Feldanbau kultiviert. Ihre Blüten waren leicht zu trocknen, gut lagerfähig und durch ihr helles, freundliches Aroma beliebt. Dadurch wurde Kamillentee zu einem der bekanntesten Kräutertees im deutschsprachigen Raum. Bis heute steht Kamille für eine besonders vertraute Form der Kräuterzubereitung. Für die Qualität der Kamillenblüten ist eine sorgfältige Ernte und Trocknung entscheidend. Die Blütenköpfchen sollen ihr typisches gelb weißes Erscheinungsbild, ihren feinen Duft und ihre lockere Struktur behalten. Zu stark zerkleinerte Ware verliert schnell an optischer Klarheit und Aroma. Hochwertige Kamillenblüten zeigen gut erkennbare Blütenanteile und ein sauberes, trockenes Schnittbild. Das Pflanzenstoff Profil der Kamille ist geprägt durch ätherisches Öl, Sesquiterpene, Flavonoide, Schleimstoffe, Cumarine und weitere Begleitstoffe. Zu den bekannten Bestandteilen zählen etwa Bisabolol Verbindungen, Chamazulen Vorstufen und Apigenin Derivate. Für die Beschreibung als Teekraut ist dabei vor allem wichtig, dass Kamille aromatische, blumige und milde Bestandteile in einer sehr bekannten Blüte vereint. Teemischungen nach Roland Draht Im Buch nach Roland Draht sind Kamillenblüten in zahlreiche thematisch gegliederte Kräutertees eingebunden. Das Buch arbeitet mit Zuordnungen nach Körperbereichen und Themenfeldern. Kamille erscheint darin nicht als isolierte Einzelaussage, sondern als Bestandteil komplexer Mischungen mit weiteren Kräutern wie Fenchel, Anis, Lavendel, Königskerzenblüten, Thymian, Schafgarbe, Pfefferminze oder Hagebuttenschalen. Besonders deutlich ist Kamille im Buch im Themenfeld Lunge und Atmung vertreten. Dort taucht sie zum Beispiel in Tee Nr. 31 und Tee Nr. 32 auf. Die Zuordnung folgt der Systematik des Buches und beschreibt die Rolle der Kamillenblüten innerhalb einer abgestimmten Kräutermischung. Auch im Themenfeld Verdauung ist Kamille im Buch mehrfach geführt, etwa in Tee Nr. 61, Tee Nr. 62, Tee Nr. 63 und Tee Nr. 64. Weitere Buch Zuordnungen finden sich bei Nieren und Blase, Drüsen, Lymphe und Abwehr sowie Haut und Haar. Botanisch passt diese breite Einbindung zu ihrem vielschichtigen Pflanzenstoff Profil mit ätherischem Öl, Flavonoiden, Schleimstoffen und aromatischen Begleitstoffen, ohne daraus eine einzelne Teeaussage abzuleiten. Qualität bei Kräuter & Wege Bei Kräuter & Wege wird in kleinen Chargen gearbeitet. Kamillenblüten werden sorgfältig geprüft, schonend behandelt und von Hand abgefüllt. Wir achten auf ein sauberes Blütenbild, einen angenehmen Duft und eine aromenschonende Verpackung. Die Ware wird lichtgeschützt gelagert, sauber etikettiert und sicher versendet. Gerade bei empfindlichen Blüten wie Kamille ist eine sorgfältige Verarbeitung wichtig, damit Duft, Farbe und Struktur möglichst gut erhalten bleiben. Für eine ausgewogene Tasse Tee spielt auch das Wasser eine große Rolle. Deshalb führen wir bei Kräuter & Wege neben Kräutern und Teemischungen auch passende Produkte rund um Wasserbelebung und Wasserqualität.

Inhalt: 50 Gramm (78,00 €* / 1000 Gramm)

3,90 €*