Anwendungen: Zur inneren und äußeren Anwendung (Umschläge, feuchte Packungen).
Teeaufguss: 2 Teelöffel Stiefmütterchenkraut mit 250 ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen.
Sicherheitshinweis: Immer mit kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel. Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
Bitte beachten: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Abbildung vom gelieferten Produkt abweichen.
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Holunderblüten, gerebelt aus kontrolliert biologischem Anbau aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft (DE-ÖKO 039) Der Holunder ist ein ästiger Strauch oder auch ein kleiner Baum, der bis zu 7m hoch werden kann. Markant sind die gelblichweißen Blüten, die nicht besonders gut riechen, aus denen sich dann im Herbst die glänzend-schwarzvioletten Beeren entwickeln. Die Blütezeit ist von Mai bis Juli. Den Holunder findet man recht häufig an Hecken, Gebüschen, an Bachufern und natürlich in Gärten. Aus Gründen des Aberglaubens wurde der Holunder in ländlichen Gegenden oft auch neben Scheunen, Ställen und Wohnhäusern gepflanzt. Geerntet werden die Blüten, die dann sorgfältig getrocknet und gerebelt werden. In den Blüten sind ätherische Öle, schweißtreibende Glykoside, Flavonoide, Gerbstoffe und Schleim enthalten. Holundertee findet seit jeher breite Anwendung als Hausmittel und zählt zu den beliebtesten Heilpflanzen. Synonyme:Sambuci Flores, Sambucus Nigra L., Holunder, Deutscher Flieder, Echter Holunder, Fliederblüten, Holderblüten, Schwarzer Holunder Teeaufguss: 2 gehäufte Teelöffel Holunderblüten mit ca. 1/4 l siedendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Sicherheitshinweis: Immer mit kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen! Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Bitte beachten: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Abbildung vom gelieferten Produkt abweichen.
Schachtelhalmkraut Bio, geschnittenaus kontrolliert biologischen Anbau aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft (DE-ÖKO 039) Synonyme:Equiseti Herba, Equisetum Arvense L., Schachtelhalm, Acker-Schachtelhalm, Zinnkraut, Scheuergras, Zinngras Anwendung:Zur inneren und äußeren Anwendung. Für ein Vollbad werden 100g Schachtelhalm in heißem Wasser 1 Stunde lang ausgezogen. Danach abseihen und dem Bad zugeben. Teeaufguss: 1-2 Teelöffel Schachtelhalmkrauttee mit 250 ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Bei eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit sollte der Tee nicht verwendet werden. Sicherheitshinweis: Immer mit kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Bitte beachten: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Abbildung vom gelieferten Produkt abweichen.
Bitterer Fenchel, ganz aus kontrolliert biologischem Anbau aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft (DE-ÖKO 039) Synonyme:Foeniculi Fructus, Foeniculum Vulgare Mill., Brotsamen, Frauenfenchel, Langer Anis, Bitterfenchel, Bitterer Fenchel Teeaufguss: 1-2 Teelöffel zerstossener Fenchel mit 250 ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Sicherheitshinweis: Immer mit kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Bitte beachten: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Abbildung vom gelieferten Produkt abweichen. Geschmack und Einordnung Fenchel gehört zu den Kräutern, die in der Teeküche sofort ein klares Aroma setzen. Die warmen, süßlich an Anis erinnernden Noten wirken rund und weich, dabei nie plump. Im Auftritt ist Fenchel deutlich, im Nachklang eher sanft und „polsternd“, sodass er sich sowohl als Solist als auch als tragende Basis in Mischungen eignet. In Kombination spielt Fenchel besonders harmonisch mit anderen aromatischen Früchten und Samen wie Anis oder Kümmel, aber auch mit floralen und zarten Blattkräutern. Er kann eine Mischung geschmacklich bündeln, Spitzen glätten und den Eindruck von Balance erzeugen. Wer Tees gern fein abgestimmt trinkt, schätzt Fenchel oft als verbindendes Element, das nicht laut wirkt, aber Struktur gibt. Herkunft und Hintergrund Fenchel ist botanisch Foeniculum vulgare, eine Doldenpflanze aus dem Mittelmeerraum. Von dort aus hat sich die Pflanze über Jahrhunderte entlang von Handelswegen und Anbaugebieten in Europa verbreitet. Heute findet man Fenchel sowohl kultiviert als auch verwildert an warmen, trockenen Standorten. Für die Teekultur sind vor allem die reifen Früchte relevant, im Handel meist als Fenchelfrüchte oder Fenchelsamen bezeichnet, fachlich Foeniculi fructus. Spannend ist die Vielfalt innerhalb der Art. In der Praxis unterscheidet man meist bitteren Fenchel und süßen Fenchel, deren Früchte sich in Aromatik und Zusammensetzung des ätherischen Öls unterscheiden. Daneben existiert der Gemüsefenchel, bei dem die verdickten Blattbasen als Gemüse genutzt werden. Für Tee und Gewürzküche stehen jedoch klar die getrockneten Früchte im Vordergrund, weil sie das charakteristische, würzig süße Profil tragen. Die Pflanze bildet fein gefiederte Blätter und große, gelbe Blütendolden. Nach der Blüte reifen die Früchte heran, die bei guter Qualität gleichmäßig geformt und aromatisch sind. Für Fenchelfrüchte werden die Dolden typischerweise geerntet, wenn die Früchte ausgereift, aber noch nicht stark ausfallend sind. Anschließend werden sie getrocknet und ausgedroschen, damit die Früchte sauber vom Pflanzenmaterial getrennt werden können. Dieser Schritt prägt die spätere Reinheit, das Aussehen und auch die Aromaintensität. Als Kulturpflanze ist Fenchel seit der Antike bekannt. Er war Gewürz, Küchenpflanze und Teil der Alltagskultur in vielen Regionen. Von mediterranen Küchen aus fand Fenchel seinen Weg in Klostergärten, Hausgärten und in die Vorratskammern der Gewürzhändler. Das macht ihn zu einem der klassischen Aromakräuter, die sowohl kulinarisch als auch in der Teekultur eine lange, kontinuierliche Tradition haben. Auch sprachlich ist Fenchel eng mit seiner Geschichte verbunden. Der botanische Name Foeniculum leitet sich vom lateinischen Wort für Heu ab und verweist auf den heuartigen Duft der Pflanze. Gleichzeitig ist Fenchel als „Wegbegleiter“ des Mittelmeerraums in vielen regionalen Namen erhalten geblieben. Diese Mischung aus Alltagsnähe und Tradition erklärt, warum Fenchel bis heute so selbstverständlich wirkt und doch eine erstaunliche Tiefe an Herkunft und Kulturgeschichte mitbringt. Mythen und Geschichten Fenchel taucht nicht nur in der Küche, sondern auch in Erzählungen der Antike auf. Eine besonders bekannte Geschichte verbindet ihn mit Prometheus: Das Feuer soll in einem Fenchelstängel verborgen transportiert worden sein. Der hohle, stabile Stängel eignete sich als Träger für Glut und wurde so zum Symbol für das Weitergeben von Wissen und Kulturtechnik. Ob wörtlich oder sinnbildlich, Fenchel bekommt dadurch eine Rolle als Pflanze des Übergangs zwischen Natur und Zivilisation. Ein zweiter, sehr konkreter kultureller Anker liegt in der griechischen Orts und Ereignisgeschichte. Das Wort „Marathon“ wird häufig mit dem griechischen Begriff für Fenchel in Verbindung gebracht, weil Fenchel in der entsprechenden Gegend reichlich wuchs. So steht Fenchel indirekt für Landschaft und Ortserinnerung und zeigt, wie eng Pflanzenwissen, Sprache und Geografie miteinander verwoben sein können. Im europäischen Volksbrauchtum erscheint Fenchel zudem als Haus und Hofpflanze. In manchen Regionen wurde er an Türen oder in Bündeln aufbewahrt, nicht als medizinische Aussage, sondern als Symbol für Ordnung, Schutz und Vorrat. Fenchel war damit zugleich Gewürz, Duft und Zeichen einer gut geführten Vorratswirtschaft. Teemischungen nach Roland Draht Im System der Teemischungen nach Roland Draht sind die Rezepturen thematisch gegliedert und orientieren sich an Körperbereichen und funktionalen Zusammenhängen. Fenchel ist dabei ein klassischer Baustein, der in unterschiedlichen Mischungsgruppen auftaucht. Seine Rolle ist oft die eines aromatischen Kerns, der Mischungen geschmacklich zusammenführt und ihnen eine warme, runde Grundlage gibt, ohne andere Kräuter zu überdecken. Besonders häufig ist Fenchel im Themenfeld Verdauung zugeordnet und dort in mehrere Rezepturen eingegliedert. Er taucht zum Beispiel in Tee Nr. 61 und Tee Nr. 62 auf. In solchen Kombinationen steht Fenchel häufig neben weiteren aromatischen Früchten und ausgewählten Blattkräutern und wird als verbindendes Element geführt. Darüber hinaus findet man Fenchel auch im Themenfeld Atemwege, etwa in Tee Nr. 33. Plausibel wird diese breite Einsetzbarkeit über das Stoffprofil: Fenchelfrüchte sind reich an ätherischem Öl, geprägt vor allem durch Anethol und weitere Begleitstoffe, ergänzt durch Flavonoide. Diese Aromatik macht Fenchel in Mischungen vielseitig, weil er sowohl geschmacklich trägt als auch mit vielen Kräutertypen gut zusammenspielt. Qualität bei Kräuter & Wege Bei uns wird in kleinen Chargen gearbeitet, damit Fenchel und andere Kräuter überschaubar bleiben und sorgfältig geprüft werden können. Jede Partie wird von Hand verarbeitet, sauber etikettiert und aromaschonend verpackt, damit das typische, warme Fenchelaroma möglichst stabil bleibt. Gerade bei aromatischen Früchten ist ein achtsamer Umgang entscheidend, weil die feinen Duftnoten sonst schnell flacher wirken. Wir achten auf eine zuverlässige, sichere Versandabwicklung und auf lichtgeschützte Verpackung, damit Qualität auf dem Weg zu dir nicht verloren geht. Und weil Tee immer auch eine Frage des Wassers ist: Eine gute Grundlage kann die Tasse spürbar runder machen. Wenn du das Thema vertiefen willst, findest du bei uns passende Produkte rund um Wasserbelebung und Wasserfilter. Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information über Lebensmittel und deren traditionelle Verwendung. Es handelt sich nicht um Heilaussagen im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) und nicht um gesundheitsbezogene Angaben gemäß der EU-Health-Claims-Verordnung (VO (EG) Nr. 1924/2006). Die beschriebenen Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Heilberufler.
Bio Löwenzahnkraut, geschnittenaus kontrolliert biologischem Anbau aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft (DE-ÖKO 039) Die Blätter und Blüten des Löwenzahn kann man frisch wunderbar als Salat essen. Löwenzahn schmeckt etwas bitter, aber genau die Bitterstoffe sind das, was uns oft fehlt. Der Löwenzahntee wirkt anregend - sowohl für das Wohlbefinden aber auch für die Verdauung. Löwenzahntee spielt in der Naturheilkunde eine große Rolle, da er alleine genossen oder auch in Mischungen einen großen Beitrag leistet. Löwenzahn wächst quasi überall umsonst und zeigt in der Natur seine große Kraft. Selbst durch den Asphalt kann sich der starke Löwenzahn bohren. Deshalb heißt er auch Löwenzahn - der Löwe als Symbol für immense Kraft. Löwenzahntee sollte man nicht zu lange ziehen lassen, damit er nicht zu bitter wird. Löwenzahn enthält Vitamine, Bitterstoffe, Triterpene, Sterole, Carotine, Flavonoide, Gerbstoffe, Mineralien wie Kalzium und Spurenelemente, etwas ätherisches Öl, Schleim, Fructose und Inulin.Löwenzahn wird gerne im Rahmen einer Frühjahrskur verspeist oder als Tee getrunken. Auch der Löwenzahn-Saft wird getrunken. Löwenzahn findet sich auch als homöpathisches Mittel Taraxacum in der Apotheke. Synonyme:Taraxi Herba, Taraxacum Officinale, Butterblume, Kuhblume, Pusteblume, Märzenbusch, Milchblume, Lichtli, Rörlichchrut, Schmalzblümlein. Teeaufguss: 1-2 Teelöffel Löwenzahntee mit ca. 1/4 l kaltem Wasser übergießen, zum Sieden bringen und 1 Minute kochen. Danach 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Hinweis: Löwenzahntee immer mit kochendem Wasser aufgießen und mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Bitte beachten: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, kann die Abbildung vom gelieferten Produkt abweichen.
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